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[Verdon]

provence

Im Mai starten wir wieder zu unserer alljährlichen Reise in die südfranzösiche Verdonschlucht. Wer den 6 Grad im Nachstieg beherrscht, kommt bei dieser Kletterfahrt voll auf seine/ihre Kosten. Die Wahl der Kletterrouten richtet sich nach dem Können der Teilnehmer. Neben Mehrseillängenrouten werden wir uns auch wieder ausgiebig dem Topropeklettern in verschiedenen Sektoren widmen. Dabei gewinnen wir neben vielen langen und genußvollen Seillängen die Routine für das technisch anspruchsvolle Klettern im perfekten Kalk der Verdonschlucht. Wer Interesse hat, kann sich gerne telefonisch oder per Email bei uns erkundigen. Kontakt

 

Anbei noch ein Bericht von 2006: Phantastische Big Walls, die diesen Namen aufgrund der riesigen Wandflucht der Gorge du Verdon wirklich verdienen, gelangen Günter und mir wieder im Juni 2006 in der südfranzösischen Verdonschlucht.

Gorge du Verdon Dingomaniaque Dingomaniaque

Zum akklimatisieren kletterten wir Klassiker wie Dingomaniaque und Reve de Fer, deren Schwierigkeiten bis zum 8. Grad heranreichen.

Reve de Fer Reve de Fer Reve de Fer Reve de Fer Pfeiler Loffre

Die am schwierigsten zu gestaltenden Tage einer Kletterreise sind oft die Rasttage, an denen man sich zum Rasten förmlich zwingen muß. Zwar sind die Landschaft und die kulturellen Möglichkeiten der Haute Provence eine unerschöpfliche Quelle der Bereicherung - auch ohne Klettern- aber die Felsen der Verdonschlucht locken uns dann doch immer aus den Museen und Cafes der nahen Umgebung, und so beschlossen wir, an Rasttagen nur leichte Routen wie z.B. L´Offre, in der die Schwierigkeiten bis zum 6. Grad reichen, zu klettern. Aktive Erholung nennen wir das.

Höhepunkt unseres diesjährigen Aufenthaltes in der Verdonschlucht war der Klassiker "Rideaux de Gwendal", eine sehr steile und lange Route im Sektor Pichenibul. Die Schlüsselseillänge im 8 Schwierigkeitsgrad ist eine exakt senkrechte Wandkletterei an schmalen Leisten und Löchern und zeichnet sich dadurch aus, dass man zum Teil an die 6-7 Meter von einer Zwischensicherung zur nächsten klettern muß, zwingend im unteren 8 Grad, mit 300 Meter Luft unter den Sohlen. Lustig. So lustig, dass wir es schon kaum erwarten können, wieder in die Schlucht zu fahren und in das nächste Projekt einzusteigen.

Rideaux de Gwendal Rideaux de Gwendal Rideaux de Gwendal Rideaux de Gwendal Rideaux de Gwendal Rideaux de Gwendal Rideaux de Gwendal Rideaux de Gwendal Rideaux de Gwendal

Nebenbei sei noch bemerkt, dass auch Genußkletterer in der Verdonschlucht auf ihre Kosten kommen. Wer den 5-6 Grad gut beherrscht, findet in diesen herrlichen Kalkwänden der Haute Provence ein breites Betätigungsfeld in allerbester Felsqualität.

Jürgen


   
   

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